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Alle Farben

 

Dunkle Wolken trüben den Blick

Schon seit Tagen verändert sich der Himmel nicht

Gib mir Farben, gib mir das Licht

Gib mir neues Leben, gib mir eine andere Sicht, der Dinge

 

Mein hungriges Herz kriegt nicht genug

Ich weiß es, am Ende wird doch noch alles gut

Gib mir Vertrauen, gib mir etwas Mut

Glaub mir ich warte schon lange, dass sich etwas tut, ich will

 

Viel mehr, viel mehr

Ich will alle Farben sehn

Viel mehr, viel mehr

Mit dir für immer, immer weiter gehn

 

Viel mehr, viel mehr

 

Es gibt noch Hoffnung, auf kurz oder lang

muss sich was ändern, weil es gar nicht mehr anders kann

Gib mir Liebe, gib mir etwas Zeit

Jetzt und hier bin ich zu allem bereit, ich will

 

Viel mehr, viel mehr

Ich will alle Farben sehn

Viel mehr, viel mehr

Mit dir für immer, immer weiter gehn

 

Ich mal die Welt in neuen Farben

So wie sie noch keiner kennt

Ich schenk sie dir, du kannst sie haben

Wenn der Tag die Nacht verbrennt

 

Viel mehr, viel mehr

Ich will alle Farben sehn’

Viel mehr, viel mehr

Mit dir für immer, immer weiter gehn’

 

Ich will

Viel mehr, viel mehr

Und frei sein wie der Wind

Viel mehr, viel mehr

Wir sind dort, wo die Sterne sind

 

Und ich will

Viel mehr, viel mehr

Ich will alle Farben sehn

Viel mehr, so viel mehr

Mit dir für immer, immer weiter gehn

  

Viel mehr

Ich will alle Farben sehn

Viel mehr, viel mehr

Ich will alle Farben sehn

Viel mehr, viel mehr


Neue Ufer

 

Hab alle Banken ausgeraubt

Mein altes Leben aufgebraucht

Alles weg, die Taschen leer

Da ist nichts mehr was übrig wär

 

Alle Zweifel sind verraucht

Die alten Bilder sind verstaubt

Kein Verbrechen ungeklärt

Es bleibt nicht viel, es wird nicht mehr

 

Neue Ufer

Anderes Meer

Navigieren nach den Sternen

Neues Leben ungefähr

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

 

Hab alle Sinne jetzt beisammen

Alles andere drauf gegangen

Als ob hier wirklich nichts mehr wär

Jetzt zu gehen, halb so schwer

 

Und alle Zweifel sind verraucht

Die alten Bilder längst verstaubt

Das war in einem anderen Leben

Neue werden jetzt vergeben

Neue werden jetzt vergeben

 

Neue Ufer

Anderes Meer

Navigieren nach den Sternen

Neues Leben ungefähr

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

 

Neue Ufer

Anderes Meer

Navigieren nach den Sternen

Neues Leben ungefähr

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

Nord-Nord-Ost und nicht mehr fern

 

Navigieren nach den Sternen


Regen fällt

 

Draußen fällt der Regen und der Sommer ist noch weit

Manchmal gibt es Tage, die sind morgens schon vorbei

Schauer tauchen Straßen bald in sattes Grau in Grau

Die Sehnsucht klopft ans Fenster und kriecht langsam durch die Haut

 

Unbemerkt verrinnt die Zeit, es bleibt nichts mehr zurück

Manchmal dauert Ewigkeit nur einen Augenblick

Wir warten auf ein Zeichen, das uns sagt wohin es geht

Wir warten schon so lang und irgendwann ist es zu spät

 

Es ist noch weit und Regen fällt

Vom Anfang der Zeit bis ans Ende der Welt

 

Waren wir nicht längst bereit, für unseren Teil vom Glück

Manchmal war es greifbar nah, es fehlte nur ein Stück

Die Erde dreht sich langsam und wir können den Himmel sehn

So geht es immer weiter, als wäre nichts geschehn

 

Es ist noch weit und Regen fällt

Vom Anfang der Zeit bis ans Ende der Welt


Einen Sommer lang

 

Wir tanzten einen Sommer lang, im Liebesrausch, im Niemandsland

Beraubten uns um den Verstand und mit dem Herzen in der Hand

Waren wir zu jedem Kampf bereit

 

Wir tanzten einen Sommer lang und glaubten an den großen Plan

Umkreisten uns und zogen uns an, Planeten gleich auf unserer Bahn

Und kamen bis zum Rand der Ewigkeit

Irgendwo zwischen Raum und Zeit

 

Zwischen Raum und Zeit

Zwischen Raum und Zeit

 

Wir tanzten einen Sommer lang und zündeten den Himmel an

Erträumten uns ein Zauberland, doch Zauberland ist abgebrannt

Der Weg zurück ist so unendlich weit

 

Wir tanzten einen Sommer lang, bis irgendwann der Regen kam

Haben nie geglaubt und nicht geahnt, dass dieser Sommer enden kann

Wir suchen unseren Weg durchs ewige Eis

Ich lieb Dich bis zum Ende aller Zeit

 

Zum Ende aller Zeit

Zum Ende aller Zeit

 

Erlöse mich, brich den Bann, weil es so nicht enden kann

Rette mich, schick dein Heer, die Tage ohne dich sind leer 

Viel zu weit von dir fort, such ich nach dem heiligen Ort

Bis ich dich dort endlich find, wo die Sommer endlos sind

 

Wir tanzten einen Sommer lang, im Liebesrausch im Niemandsland

Wir zündeten den Himmel an und Zauberland ist abgebrannt

Der Weg zurück ist so unendlich weit

Ich lieb dich bis zum Ende aller Zeit


Schwerkraft

 

Der Tag ist schon 25 Stunden alt

Ich treibe durch die Nacht und zähl die Risse im Asphalt

Wahrheit oder Lüge, sag mir wohin das führt

Was immer auch geschieht, geschieht bestimmt nicht hier

 

Die Nacht hat die Stadt dunkelgrau bemalt

Ich komm mir vor wie der Ritter von der traurigen Gestalt

Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich diesen Kampf verlier

Was immer auch geschieht, geschieht bestimmt nicht hier

 

Was mich hält, ist die Schwerkraft

Ich hab das Leben hier noch nicht ganz satt

Wir trinken noch ein Glas auf die Freundschaft

Und dass das Alles hier einen Sinn macht

Einen Sinn macht

 

Im Morgenrot hab ich wieder mal den Preis bezahlt

Auf dem Weg nach Haus trifft mich der erste Sonnenstrahl

Die Hoffnung ist geblieben, dass irgendwas passiert

Doch was immer auch geschieht, geschieht bestimmt nicht hier

Was immer auch geschieht, geschieht bestimmt nicht hier

 

Was mich hält, ist die Schwerkraft

Ich hab das Leben hier noch nicht ganz satt

Wir trinken noch ein Glas auf die Freundschaft

Und dass das Alles hier einen Sinn macht

 

Alles was mich hält, ist die Schwerkraft

Alles was mich hält, ist die Schwerkraft

 

Was mich hält, ist die Schwerkraft

Ich hab das Leben hier noch nicht ganz satt

Wir trinken noch ein Glas auf die Freundschaft

Und dass das Alles hier einen Sinn macht

Und dass das Alles hier einen Sinn macht

 

Alles was mich hält, ist die Schwerkraft

Alles was mich hält, ist die Schwerkraft


1000 Meilen bis zum Meer

 

Richtung Sonnenuntergang

Weiße Streifen, Autobahn

News und Wetter und Verkehr

Die Nacht wird ziemlich lang

 

1000 Meilen bis zum Meer

Blaues Schild am Straßenrand

Hab die Brücken hinter mir

Schon vor Tagen abgebrannt

 

1000 Meilen bis zum Meer

1000 Meilen bis zum Meer

 

Viel gesehen, unverwandt

Zu viel geschehen, zu viel verlangt

Hier ist ein Leben nichts mehr wert

Ich bin irgendwann gegangen

 

1000 Meilen bis zum Meer

Fahr ich durch verlorenes Land

Bin den Schatten hinter mir

Einfach weggerannt

 

Die Nacht wird ziemlich lang

Die Nacht wird ziemlich lang

 

Ich glaub nicht mehr daran

Dass sich hier was ändern kann

Bin noch halbwegs unversehrt

Es wird Zeit neu anzufangen

 

1000 Meilen bis zum Meer

Nur noch Stunden bis zum Strand

Ich lass alles hinter mir

Ich glaub ich halt nicht an

 

1000 Meilen bis zum Meer

1000 Meilen bis zum Meer


Die Liebe findet dich

 

Eine Zeit lang sah es gut aus, so als hätt es mich erwischt

Sie ist ne Weile da gewesen, geblieben ist sie nicht

Seitdem bin ich auf der Suche, mal im Schatten, mal im Licht

Doch die Hoffnung auf Erlösung ist noch immer nicht in Sicht

Ich war in Aller Herren Länder und hab keine Chance vertan

Hab gewartet, hab gebetet, ich glaub immer noch daran

 

Du kannst ein Leben nach ihr suchen und findest sie doch nicht

 

Die Liebe findet dich

Die Liebe findet dich

 

Ich war da, ich war dort, war an jedem anderen Ort

War ich endlich angekommen, war sie längst schon wieder fort

Ich hab noch nicht aufgegeben, war verzweifelt und verflucht

Ich bin trotzdem noch am Leben, ich hab noch nicht genug

 

Tausend Nächte, Tausend Tage, eine Ewigkeit vermisst

Überall dieselbe Frage, ich weiß nicht wo sie ist

 

Die Liebe findet dich

Die Liebe findet dich

 

Tausend Nächte, Tausend Tage, eine Ewigkeit vermisst

Überall dieselbe Frage, ich weiß nicht wo sie ist

 

Die Liebe findet dich

Die Liebe findet dich


Besser gehn

 

Die Sonne gibt mir neue Kraft, 

auf dem allerletzten Teil des Weges

Mit neuem Mut und Leidenschaft 

Ich weiß dass es am Ende viel, viel besser geht

 

Es wird besser gehn, besser gehn

 

Der Lauf der Dinge ändert sich, 

jetzt kann ich alles endlich klarer sehen

Ich weiß, das reicht noch lange nicht 

und es könnte überhaupt noch viel, viel besser gehn

Viel, viel besser gehen

 

Es wird besser gehn

Es wird besser gehn

 

Wie die Motten in der Nacht, zieht es mich zum Licht

und es scheint mir strahlend hell mitten ins Gesicht

Alle Spuren hinter mir, hat die Zeit verwischt

Ich kann nicht mehr zurück

 

Es wird besser gehn

 

Die Sonne gibt mir neue Kraft, 

auf dem allerletzten Teil des Weges

Ich weiß, es reicht noch lange nicht, 

Ich weiß, es könnte noch viel besser gehen

 

Die Sonne gibt mir neue Kraft

Ich kann die Dinge endlich klarer sehen


Frei zu sein

 

Es ist fast drei

Die Stadt schläft tief und fest

Der Morgen ist noch weit

Ich gehe durch die Strassen

Und ich fühl mich frei

Nur ein paar Lichter sagen mir

Ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Es ist nicht leicht

Ich kann mich nicht entscheiden

Und es ist auch einerlei

Soll ich’s wirklich wagen

Oder bleibt es dabei

Wenn’s zu sehr weh tut sag ich mir

Ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Frei zu sein, ist manchmal nicht so leicht

Frei zu sein, bleibt meistens unerreicht

 

Jetzt ist es Zeit

Bevor die Stadt erwacht

Will ich bei dir sein

Wenn der Tag beginnt

Dann ist es bald soweit

Ich spür dich und ich sag mir

Ich bin nicht allein

Vom Hafen weht ein leiser Wind

 

Frei zu sein, ist manchmal nicht so leicht

Frei zu sein, bleibt meistens unerreicht

Frei zu sein, ist manchmal nicht so leicht

Frei zu sein, bleibt meistens, meistens unerreicht

 

Frei zu sein

Frei zu sein


Seelenverwandt

 

Ich bin der nächste Schritt, den du nicht zu gehen wagst

Die Frage aller Fragen, die du niemals fragst

Du treibst durch Illusionen, die Sinne haben versagt

Irrst durch Koordinaten, bis zum jüngsten Tag

 

Und ich spür wie dein Herz schlägt

Und ich spür wie dein Herz schlägt

 

Ich bin die dunkle Nacht, die nur dein Licht erhellt

Du scheinst mit aller Pracht, wenn du dich den Ängsten stellst

Du findest keine Zuflucht, wenn der Nebel fällt

Sprich das Losungswort, dann gehört dir die Welt

 

Und ich spür wie dein Herz schlägt

Und ich spür wie dein Herz schlägt

 

Wir ernten den Sturm, setzen Nächte in Brand

Wie Feuer und Wind, sind wir seelenverwandt

 

Ich bin dein größter Schmerz, der nur dann vergeht

Wenn ich meine Hand in die offene Wunde leg

Schrei alles heraus, es wird vom Wind verweht

Irgendwann hört es auf und du wirst verstehn

 

Und ich spür wie dein Herz schlägt

Und ich spür wie dein Herz schlägt

 

Wir ernten den Sturm, setzen Nächte in Brand

Wie Feuer und Wind, sind wir seelenverwandt

 

Und ich spür wie dein Herz schlägt

Und ich spür wie dein Herz schlägt

 

Wir ernten den Sturm, setzen Nächte in Brand

Wie Feuer und Wind, sind wir seelenverwandt, 

seelenverwandt


So weit, so gut

 

Die Gedanken sind mir weit voraus, die Nacht bleibt still zurück

Ich atme ein, ich atme aus und gehe noch ein Stück

Von Ferne seh ich noch den Rauch, im ersten Morgenlicht

Die Feuer sind schon lange aus, die Flammen längst erstickt

 

So weit, so gut, ein neuer Tag

Ich bin schon dort, wo ich vorher noch nie war

 

Und alles ist Vergangenheit, im nächsten Augenblick

Es war schon lange an der Zeit, ich gehe noch ein kleines Stück

Nur der Himmel über mir, sieht meinen Weg voraus

Zwischen dort und jetzt und hier, geht die Sonne auf

 

Geht die Sonne auf 

Geht die Sonne auf

 

Ich glaub nicht viel, doch ich glaub daran, 

dass ich wenn ich will, alles ändern kann

Alles ändern kann

 

So weit so gut

 

Und alles ist Vergangenheit, im nächsten Augenblick

Ich atme ein, ich atme aus 

Ich gehe noch ein Stück

 

So weit, so gut, ein neuer Tag

Ich bin schon dort, wo ich vorher noch nie war

So leicht und klar, dem Himmel schon so nah

So weit, so gut

 

Ich glaub nicht viel, doch ich glaub daran, 

dass ich wenn ich will, alles ändern kann

Dass sich alles ändern kann

 

So weit, so gut, ein neuer Tag

Ich bin schon dort, wo ich vorher noch nie war

So leicht und klar, dem Himmel schon so nah

So weit, so gut

 

So weit, so gut

Wo ich vorher noch nie war

So weit, so gut

Wo ich vorher noch nie war


Auf dem Weg (zum Meer)

 

Ich bin schon lange fort

Der Abschied fiel nicht schwer

Zwischen hier und dort

Auf dem Weg zum Meer

Ich schmeck das Salz, den Wind, das Licht

Lass mehr zurück als ich vermiss

Und hoffe man vergisst mich nicht

Es kommt was kommt, es bleibt was ist

 

Es geht voran, ich bleib nicht stehn

Ich seh die Sonne untergehen

Es zieht mich an, es treibt mich fort

Es bleibt viel mehr als dieses Wort

Es steht und fällt, es hält mich nicht

Wenn alles hier zusammenbricht

Es geht vorbei mit jedem Schritt

Es weht vorbei und nimmt mich mit und…

 

Nie war ich mir so sehr

War ich mir noch mehr

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer

 

Es schreit mir täglich ins Gesicht

So wie’s mir geht, so bleib ich nicht

So weit, so weiter und so fort

Mich hält nichts mehr an diesem Ort und…

 

Nie war ich mir so sehr

War ich mir noch mehr

Auf dem Weg, auf dem Weg und

Nie war ich mir so sehr

War ich mir noch mehr

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer

 

Ich bin schon lange fort

Der Abschied fiel nicht schwer

Zwischen hier und dort

Auf dem Weg, auf dem Weg zum Meer